Osteopathie ist ein ganzheitliches manuelles Untersuchungs- und Behandlungskonzept, das im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Dr. A. T. Still begründet und seitdem in den USA und Europa ständig weiterentwickelt wurde.
Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus. Der Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Wechselwirkung aufeinander ab.
Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen eingeschränkt (z.B. durch ein traumatisches Ereignis, wie einem Unfall, einer Operation oder schlechter Lebensgewohnheiten), beeinträchtigt dies deren gesunde Funktion. Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich so ganze Spannungsketten im Körper bilden. Der Organismus reagiert auf Veränderung oftmals über einen langen Zeitraum mit Anpassung und Kompensation. Ist jedoch keine angemessene und ausreichende Regulierung mehr möglich, wird der Mensch krank, er reagiert mit Schmerz, Bewegungs- und Funktionsstörungen.
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